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3. Senior Indoor Open: Sachsen räumen alle Titel ab >
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26.10.2020

Erfolge für Eduardo Struvay und Anastasia Pribylova bei Offenen Ostdeutschen Meisterschaften

Sachsen mit erwartet schwerem Stand


Timo Stodder, Philipp Dittmer, Jeremy Puth, Leonard von Hindte und Eduardo Struvay (von links).

Anastasia Pribylova, Jana Vanik, Jeremy Puth, Diana Marcinkevica und Hannah Nagel (von links).

Anastasia Pribylova.

Eduardo Struvay.

Hannah Nagel.

Timo Stodder.

Die am Wochenende in der Halle des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz ausgetragenen 7. Offenen Ostdeutschen Hallenmeisterschaften gingen am Sonntagnachmittag mit den Finalsiegen von Anastasia Pribylova (DTB-Rangliste Position 37, SC Condor) und Eduardo Struvay (DTB-Rangliste Position 31, TC Kaiserswerth) zu Ende.

Eduardo Struvay, der in der aktuellen Weltrangliste an Position 411 geführt wird, feierte als topgesetzter Spieler einen zu keiner Zeit gefährdeten Favoritensieg und blieb im gesamten Turnierverlauf ohne Satzverlust. Im Finale schlug er Timo Stodder (DTB 40, LTTC „Rot-Weiß“ Berlin) mit 7:5, 6:2 und konnte sich neben 600 Euro Preisgeld auch über 395 Punkte für die deutsche Rangliste freuen. Zuvor hatte Eduardo Struvey dem ungesetzten, etwas überraschend so weit gekommenen Philipp Dittmer (DTB 352, STK Garching) im Halbfinale beim 6:2, 6:1 keine Chance gelassen. Philipp Dittmer teilt sich den dritten Rang mit Leonard von Hindte (DTB 39, Der Club an der Alster), der Timo Stodder in der Vorschlussrunde mit 3:6, 4:6 unterlegen war.

Mit Diana Marcinkevica (TC Bredeney) taucht auch die topgesetzte Dame in der Weltrangliste auf und ist mit aktuell Rang 263 sogar besser platziert als der neue ostdeutsche Meister der Herren. In Dresden musste sich die Lettin jedoch mit dem geteilten dritten Rang zufriedengeben, denn sie verlor ihr Halbfinale nach drei spannenden Sätzen denkbar knapp mit 5:7, 6:2, 8:10 gegen Hannah Nagel (DTB 89, TC Bad Homburg). Doch auch für Hannah Nagel reichte es nicht zum Turniersieg. Sie unterlag im Endspiel der an Position zwei gesetzten Anastasia Pribylova mit 2:6, 4:6. Wie Eduardo Struvay bei den Herren, feierte auch Anastasia Pribylova auf dem Weg zum Titel durchweg Zweisatzsiege.

Die insgesamt sieben sächsischen Herren und vier sächsischen Damen hatten in den erstklassig besetzten Feldern den erwartet schweren Stand. Einzig Emily Welker (DTB 123, TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) sowie Marius Zweigart (DTB 573) und Aliaksandr Bulitski (DTB 176, beide TLZ Espenhain) überstanden ihre Auftakthürden. In Runde zwei hielt Emily Welker besonders im zweiten Satz lange gut mit, musste sich dann jedoch der späteren Turniersiegerin Anastasia Pribylova mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Aliaksandr Bulitski zog nach seinem Zweitrundensieg gegen Alessio Vasquez-Gehrke (DTB 343, BTTC Grün-Weiß) ins Viertelfinale ein, wo er Leonard von Hindte, der in Runde zwei bereits Marius Zweigart glatt besiegt hatte, mit 5:7, 2:6 unterlag. Besonders hervorzuheben ist dennoch der Erstrundensieg von Marius Zweigart, der sich nicht zuletzt aufgrund seines starken Aufschlags in drei Sätzen mit 7:6, 1:6, 10:6 gegen den in der deutschen Rangliste deutlich vor ihm platzierten Christopher Patzanovsky (DTB 184, TC Teublitz), vor einigen Wochen noch Finalist der Internationalen Ostdeutschen Meisterschaften, behauptete.

Zumindest die Nebenrundensiege blieben aber in sächsischer Hand. Mit Clara-Marie Schön (DTB 196) und Mark Tanz (DTB 166, beide TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) siegten hier die amtierenden sächsischen Hallenmeister.

Turnierleiter und Oberschiedsrichter Jeremy Puth konnte bei Turnierende auf drei Tage Spitzentennis zurückblicken. Von der ersten Runde an boten die mit nicht weniger 50 deutschen Ranglistenspielerinnen und -spielern besetzten Konkurrenzen spannende Matches auf hohem Niveau. So ging beispielsweise beinahe jedes dritte Erstrundenspiel bei den Herren über die volle Distanz und wurde erst im Match-Tiebreak entschieden. Dazu kamen schon zum Auftakt unzählige enge Zweisatzbegegnungen, was dazu führte, dass am Freitagabend bis tief in die Nacht hinein gespielt und die letzten Bälle erst um kurz vor zwei Uhr morgens geschlagen wurden.

Wie immer gilt ein herzlicher Dank den Sponsoren und Unterstützern des Turniers, ohne deren beispielhaftes Engagement das Turnier nicht möglich gewesen wäre. Hervorzuheben sind insbesondere Johannes & Partner Immobilien, Kiermeier Haselier Grosse, Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch GmbH, das Dorint Hotel Dresden, der TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz sowie der Sächsische Tennis Verband.

Alle Ergebnisse der 7. Ostdeutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven finden sich hier.

Antonia Preißler-Szelig
Fotos: Antonia Preißler-Szelig, Jeremy Puth