Newsbeitrag

Nikolai Barsukov seit einem Jahr Nummer Eins in Deutschland >
< Favoritensiege bei 6. Internationalen Ostdeutschen Meisterschaften in Dresden

01.10.2020

9. Eisenbahner LK-Cup


Rica Sengstock und Katarzyna Mai (von links).

Björn Habedank und Marcus Knechtel (von links).

Der diesjährige Eisenbahner LK-Cup beim ESV Dresden war eines der wenigen Turniere in Sachsen, welches am letzten Septemberwochenende stattfand. Der Spielbeginn musste mehrfach verschoben werden. Am Sonntag, dem 27.09.2020, konnte dann aber um 9 Uhr begonnen werden. Aufgrund der schlechten Wetterprognose war der Weg dorthin aber sehr schwierig und aufwendig. Insgesamt gab es mehr Absagen und Nichtantritte als Spielerinnen und Spieler, die antraten. Manche setzten auf andere Turniere, die dann aber nicht stattfanden, fanden schon drei Tage vorher das Wetter zu schlecht, sahen keine passenden Gegner, waren verletzt, …. Alle, die dennoch erschienen, haben es nicht bereut. Es ging ja neben dem Turniersieg auch um letzte LK-Punkte und Siege der letztmalig mit dem Stichtag zu Ende gehenden LK-Saison. Am Ende passte die Teilnehmerzahl auch für die zur Verfügung stehende Zeit am Sonntag gut.

Die Teilnehmerfelder waren sehr ausgeglichen besetzt. So kam es auch, dass gleich in der ersten Runde drei von vier gesetzten Spielern ausschieden. Bei den Damen konnten Chantal Renée Schwaten (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) gegen Sandy Köster (USV TU Dresden – Setzposition 1) und Nina Machill (ESV Dresden) gegen Sylke Jennewein (TV Gelb-Weiß Görlitz – Setzposition 2) gewinnen. Aber auch diese beiden Siegerinnen waren dann wiederum im Halbfinale unterlegen. Das Finale gewann Rica Sengstock (Bad Weißer Hirsch Dresden) gegen Katarzyna Mai (TV Gelb-Weiß Görlitz).

Bei den Herren 30 lief es ähnlich ab. Oliver Leinert (ESV Dresden – Setzposition 1) musste sich in der ersten Runde dem späteren Turniersieger Marcus Knechtel (Altenburger TC) geschlagen geben. Lediglich Sascha Michailoff (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz – Setzposition 2) konnte sein Erstrundenmatch gewinnen. Den Turniersieg bei den Herren 30 machten dann die Spieler aus Thüringen unter sich aus. Es gewann Marcus Knechtel gegen Björn Habedank (TV Wundersleben). Damit hat sich die relativ weite Anreise (teilweise 2,5 Stunden!) auch gelohnt. Neben der Finalteilnahme konnten sich beide auch noch fehlende Siege und LK-Punkte sichern. Marcus erspielte sich allein 450 Punkte. Das Spiel um Platz 3 gewann Dominik Möst (USV TU Dresden) gegen Sascha Michailoff.

Auch eine Nebenrunde wurde ausgespielt. Hier waren Helene Helbig (Bad Weißer Hirsch Dresden) und Torsten Munke (ESV Dresden) am Ende ganz vorn.

Neben den Ergebnissen für die LK-Wertung und dem Kampf um die Pokale stand aber auch wieder die Freude am Tennis durchaus im Vordergrund. Alle waren froh, an dem Wochenende in angenehmer Atmosphäre doch noch Tennis spielen zu können. Mit dem positiven Feedback, dass die Teilnehmer gaben, deutet nun auch vieles auf die Jubiläumsauflage dieses Traditions-LK-Turniers im nächsten Jahr hin.

Alle Ergebnisse dieses Jahres finden sich hier.

Torsten Munke
Bilder: Torsten Munke