Newsbeitrag

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< Clara-Marie Schön Ostdeutsche Meisterin der Altersklasse U 14

10.09.2018

Mark Tanz nun auch im Freien Ostdeutscher Meister

Mandy Müller erst im Finale gestoppt


Mark Tanz.

Mandy Müller.

Siegerehrung der Damen: Thilo Hoff (DSD Dresdner Sicherheitsdienst GmbH), Carolina Kuhl, Frank Lepschy, Mandy Müller und Christoph Hagedorn (von links).

Am vergangenen Wochenende fanden auf der Anlage des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz im Dresdner Waldpark die 4. Internationalen Ostdeutschen Meisterschaften der Aktiven powered by DSD Dresdner Sicherheitsdienst GmbH statt. Erstmals parallel dazu wurden die Offenen Ostdeutschen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U 12 und U 14 ausgetragen. Insgesamt schlugen damit an den drei Turniertagen in sechs Konkurrenzen 120 Spielerinnen und Spieler auf.

Wie auch in den Juniorenkonkurrenzen, waren beim DTB-Turnier der Aktiven der Kategorie A6 die ausgeschriebenen Felder mit 24 Herren und 16 Damen voll besetzt. Bei den Herren setzte sich der an Position eins gesetzte aktuelle sächsische Landesmeister Mark Tanz (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) nach einem 6:3, 6:1-Finalsieg über Jonathan Roth (Erfurter TC Rot-Weiß) durch und sicherte sich verdient den Titel. Dabei schien dieser Erfolg lange Zeit alles andere als selbstverständlich. Denn im Halbfinale gegen den an Position drei gereihten Berliner Marvin Schramm (LTTC „Rot-Weiß“ Berlin) lag Mark Tanz nach zwischenzeitlicher Führung im ersten Satz bereits mit 6:7, 0:3 zurück. Kaum einer glaubte da noch an die Wende. Doch Mark Tanz kämpfte sich eindrucksvoll zurück ins Match, gewann Satz zwei mit 7:6 und ließ auch im anschließenden Matchtiebreak beim 10:4 nichts mehr anbrennen. Mit dem Gewinn der Ostdeutschen Meisterschaft im Freien hält Mark Tanz nun aktuell sowohl die Landesmeistertitel im Freien und in der Halle als auch die Ostdeutschen Meistertitel im Freien und unter dem Hallendach.

Erfreulich aus sächsischer Sicht auch, dass mit Paul-Philipp Schön (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz, Setzliste Position 7) ein weiterer Blasewitzer das Halbfinale erreichte. Auf seinem Weg dahin schlug er in der Runde der letzten Acht den an Position zwei gesetzten Hessen Niclas Fleischhauer (Eintracht Frankfurt). Darüber hinaus erreichte Alexander Schällig (Chemnitzer TC Küchwald, Setzliste Position 8) das Viertelfinale.

Das mit allein neun Spielerinnen der aktuellen deutschen Rangliste hochkarätig besetzte Damenfeld war indes von Beginn an von Überraschungen geprägt. Schon in der ersten Runde kam für drei der vier gesetzten Spielerinnen das Aus. So scheiterten sowohl die an Position zwei gesetzte Xenia De Luna (TC Blau-Weiß Villingen) an der als Nachrückerin ins Tableau gerutschten Emily-Bo Meyer (VfL Westercelle) als auch mit Jasmin Fleischer (VTC 1892 Reichenbach) die einzige gesetzte sächsische Spielerin. Sie unterlag der jungen Svetlana Samardzic (TK Blau-Gold Steglitz) im Matchtiebreak. Für die größte und zudem positive Überraschung aus sächsischer Sicht sorgte jedoch Mandy Müller (TC Bad Weiß Hirsch Dresden), denn sie schlug in ihrem Erstrundenmatch die topgesetzte Nikolina Pjanic (TC Blau-Weiß Weiher), die in der deutschen Rangliste mehr als 200 Plätze vor ihr rangiert, in drei Sätzen. Im Anschluss siegte Mandy Müller im sächsischen Viertelfinale klar gegen Trang Tran Phuong (Leipziger TC 1990) sowie gegen Svetlana Samardzic nach Satzrückstand im Matchtiebreak in der Vorschlussrunde und zog verdient ins Finale ein. Hier traf sie mit Carolina Kuhl (TV Fürth 1860) auf die einzige gesetzte Spielerin, die sich im Turnier behaupten konnte. Die erst 13-jährige Carolina Kuhl ist zudem die in der aktuellen deutschen Rangliste bestplatzierte Spielerin ihres Jahrgangs. Auch im Endspiel im Dresdener Waldpark spielte Carolina Kuhl souverän ihr ganzes Können aus und ließ Mandy Müller nie ins Spiel kommen. Schließlich siegte die junge Bayerin mit 6:1, 6:0 und feierte einen zu keiner Zeit gefährdeten Turniersieg ohne einen einzigen Satzverlust.

Die Nebenrunden gewannen Xenia De Luna bei den Damen und Dustin Möller (USV Jena) bei den Herren. Alle Ergebnisse der 4. Internationalen Ostdeutschen Meisterschaften finden sich hier.

Antonia Preißler-Szelig