Newsbeitrag

Gemischte Bilanz der Elbflorenz Open >
< Helene Sommer und Friedrich Hiebel Junioren-Hallenmeister U 12

03.02.2019

Von: Rolf Becker

Emily Welker und Paul-Philipp Schön siegen bei gelungener Premiere


Finale U21: C. Schön und E. Welker

Die Finalisten U21 P. Schön und M. Zweigart

Halbfinalisten W-U21 T. Tran Phuong und K. Schmitt

Halbfinalisten M-U21 T. Nitschke und A. Schällig

In der STV-Halle in Leipzig-Abtnaundorf wurden am Wochenende erstmals Hallen-Landesmeisterschaften der Junioren in der Altersklasse U 21 ausgetragen. Es war unter der bewährten Leitung von STV-Vizepräsident Peter Janosi eine in jeder Hinsicht gelungene Premiere. Aus der gingen Emily Welker und Paul-Philipp Schön (beide Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) als Sieger hervor, die für einen Dresdner Doppelerfolg sorgten.

Die 18-jährige Emily Welker schloss damit nach sehr langer Verletzung und erfolgreichem Comeback mit zwei Turniersiegen in Bad Nauheim ihren ersten Auftritt in Sachsen gleich erfolgreich ab. Zum Auftakt verurteilte sie Michelle Buscha (Leipziger TC 1990) mit dem 6:0, 6:0 gleich zur Tennis-Höchststrafe und zog mit einem 6:2, 6:1-Sieg im Halbfinale gegen Klara Schmitt (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) ins Endspiel ein. Das schaffte auch ihre erst zwölfjährige Blasewitzer Clubkameradin Clara-Marie Schön, die nach ihrem 6:1, 6:1-Erstrundensieg gegen Amelie Worring (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) im Halbfinale die an Nummer zwei gesetzte Trang Tran Phuong (Leipziger TC 1990) unerwartet deutlich mit 6:3, 6:3 bezwang. Das hochklassige Endspiel verlief vor allem im ersten Satz sehr spannend. Den gewann zwar auch schon die Favoritin Emily Welker, doch Clara-Marie Schön hielt bis zum 5:5 das Geschehen völlig offen. Der zweite Satz verlief dann mit 6:3 deutlicher für Emily Welker, die sich danach zu Recht freute: „Wir trainieren ja zusammen, und da wusste ich, was mich erwartet. Deshalb bin ich zufrieden mit dem, was ich vollbracht habe.“ Auch von ihrem Trainer Henning Thrien bekam sie viel Lob.

Bei den Herren war alles, was Rang und Namen in dieser Altersklasse in Sachsen hat, dabei. Die vier gesetzten Spieler werden durchweg in der aktuelle deutschen Herren-Rangliste geführt. So ging es nicht nur vom Halbfinale an voll zur Sache. Schon in Runde eins hatte der an Nummer zwei gesetzte Alexander Schällig (Chemnitzer TC Küchwald) alle Hände voll zu tun, um Florian Daffner (RC Sport Leipzig) mit 6:4, 3:6. 10:7 aus dem Rennen zu werfen. Doch danach schaffte es der 20-jährige Chemnitzer ebenso wie die übrigen Favoriten Tristan Nitschke (16/Leipziger TC 1990), Paul-Philipp Schön (17) und Marius Zweigart (19/RC Sport Leipzig) ins Halbfinale einzuziehen. Dort lieferten sich Zweigart und Schällig einen Kampf auf Biegen und Brechen, den der Leipziger mit 6:1, 1:6, 10:6 für sich entschied. Das andere Halbfinale endete leider mit dem Abbruchsieg von Paul-Philipp Schön gegen Tristan Nitschke. Beim Stand von 6:2, 1:1 für Schön musste Nitschke, der sich schon im vorherigen Spiel eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte, aufgeben. Das bis zuletzt gutklassige und auch sehr spannende Endspiel entschied Paul-Philipp Schön erst nach über zwei Stunden hauchdünn mit 6:4, 4:6, 10:8 gegen Marius Zweigart für sich. „Sicher hatte Paul in diesem sehr engen Match auch das Glück des Tüchtigen. Diesen Titel hat er sich aber durch seine sehr gute spielerische und kämpferische Leistung hoch verdient“, urteilte sein Trainer, der mehrfache sächsische Landesmeister Mark Tanz.

Sieger in den Nebenrunden wurden Emil Breitkreuz (SG LVB Leipzig) mit einem 6:2, 6:3-Endspielsieg gegen Robin Benz (SV Dresden-Mitte) und Amelie Worring (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), die im Finale ihre Blasewitzer Clubkameradin Samanta Dornick mit 6:1, 4:6, 10:5 bezwang