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10.05.2018

Blasewitzer Damen starten mit Niederlage in München in die Zweitligasaison


Die Damen von Blau-Weiß Dresden-Blasewitz sind am „Vatertag“ mit einer etwas überraschenden 4:5-Niederlage bei Grün-Weiß Luitpoldpark München in die Punktspielsaison der 2. Bundesliga gestartet. Im Vorjahr hatten die Schützlinge von Cheftrainer Tomas Jiricka gegen den gleichen Gegner im Waldpark noch mit 6:3 gewonnen. Doch diesmal lagen die Blasewitzerinnen nach den Einzeln mit 2:4 zurück. Allerdings hätte die Niederlage der Gäste auch schon nach den Einzeln feststehen können. Denn die 27-jährige Rumänin Alexandra Cadantu lag im Spitzeneinzel gegen die zwei Jahre ältere Bulgarin Sesil Karatantcheva schon mit 1:6, 1:5 aussichtslos zurück, wendete aber mit großem Kampfgeist noch das Blatt und verließ den Platz als 1:6, 7:6(7:1), 10:4-Siegerin. Damit erhielt sie Blasewitz zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung für die Doppel. Zuvor hatte aber nur das Blasewitzer Urgestein Zuzana Zalabska ein Einzel für die Gäste gewonnen. Die 31-jährige Tschechin, die bereits die 13. Saison in Folge für das Team aus dem Dresdner Waldpark bestreitet, feierte gegen die 27-jährige Julia Thiem, und das ist immerhin die Nummer 43 der aktuellen deutschen Rangliste, einen verblüffend klaren 6:1, 6:1-Sieg. Dagegen verlor wie die drei jungen deutschen Spielerinnen Lara Schmidt (18), Estella Jäger (17) und Lina Lächler (18) auch die neu hinzugekommene 27-jährige Tschechin Petra Krejsova ihr Einzel.

Damit gingen die Dresdnerinnen mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel, und diese Aufgabe erwies sich für sie als unlösbar. Mit der Niederlage von Zalabska/Schmidt stand der Münchner Sieg dann auch fest. Danach konnten Alexandra Cadantu und die nur im Doppel eingesetzte Tschechin Nikola Horakova sowie das Duo Petra Krejsova/Estella Jäger das Ergebnis für Blasewitz noch freundlicher gestalten. Ein natürlich sichtlich enttäuschter Tomas Jiricka konnte dennoch diesem Auftaktspiel auch Positives abgewinnen: „Alle Spielerinnen haben toll gekämpft, die Moral der Truppe stimmt.“  

Rolf Becker