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11.07.2017

Maximilian Engshuber holt ostdeutschen U21-Titel nach Sachsen

Cam Mi Do erreicht das Finale


Maximilian Engshuber gewann souverän den Titel

Mit den Titelgewinnen des 21-jährigen Maximilian Engshuber (Leipziger TC 1990) und der ein Jahr jüngeren Madlen Lüdtke (TV Osterburg) endeten die zum dritten Mal auf der Anlage des Leipziger TC 1990 im Sportforum ausgetragenen Offenen Ostdeutschen Meisterschaften der Altersklasse U21. Bei dem von der Leipziger Volksbank gesponserten Turnier ging es zugleich um 2000 Euro Preisgeld.

Maximilian Engshuber bestätigte mit dem überlegenen Titelgewinn seine sehr guten Leistungen, die er schon bei den diesjährigen Punktspielen gezeigt hatte. Da kam er in der Ostliga als Nummer eins des Vizemeisters Leipziger TC 1990 im Einzel auf eine 6:3-Siegbilanz. Bei den Ostdeutschen gab er in drei Begegnungen nur fünf Spiele ab. Nach dem 6:0, 6:2-Sieg im Halbfinale gegen Tino Yannick Dahlem (UHC Hamburg) bezwang Engshuber im Endspiel Antonio Sisko (SG Einheit Stendal) mit 6:1, 6:0. Josef Abu Baker (RC Sport Leipzig) kam bis ins Halbfinale und gab sich dort nur hauchdünn Sisko mit 2:6, 7:5, 12:14 geschlagen.

Bei den jungen Damen meldete sich die an Nummer eins gesetzte Lina Lächler (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) erst ganz kurz vor Turnierbeginn wegen erneuter Verletzung ab. Da die Auslosung zu diesem Zeitpunkt schon vorgenommen war, brachte sie dadurch die Konkurrenz mächtig durcheinander. Nach der Setzliste war nun Luise Sachs (Leipziger SC 1901) Anwärterin Nummer eins auf den Titel. Doch die 18-jährige Leipzigerin scheiterte im Halbfinale an der drei Jahre jüngeren Cam Mi Do (RC Sport Leipzig) überraschend mit 6:0, 2:6, 2:10. Cam Mi Do hatte schon in ihrem Auftaktspiel beim 6:3, 7:6-Sieg gegen die an Nummer drei gesetzte Milena Grodzki (TV Berlin-Frohnau) eine weitere deutsche Ranglistenspielerin ausgeschaltet. Erst im Endspiel musste sich die kleine Leipzigerin gegen Madlen Lüdtke mit 5:7, 6:3, 5:10 geschlagen bekennen. Damit ging der Titel bei den jungen Damen nach Sachsen-Anhalt.

Rolf Becker
Foto: Christel Becker